Heizungsersatz in älteren Gebäuden

Sorgfältige Planung ist das A und O

Viele ältere Häuser werden nach wie vor durch eine Ölheizung geheizt. Kommt diese in die Jahre, stellt sich die Frage nach dem Heizungsersatz. In vilen Fällen ist der Ersatz einer alten durch eine moderne Ölbrennwertheizung immer noch die sinnvollste Lösung. In vielen Kantonen ist dies auch unter den aktuell geltenden Gesetzen möglich, wenn auch unter Auflagen.

Ölhezungen sind immer noch mit Abstand Herr und Frau Schweizers liebstes Heizzsystem. Die Diskussionen um den Klimawandel, neue technische Möglichkeiten und nicht zuletzt gesetzlich Vorschriften bewegen jedoch viele Hauseigentümer dazu, Ihre alte Ölheizung durch ein modernes, erneuerbares Heizzsystem zu ersetzen.

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Vielen Hausbesitzern fällt die Entscheidung, welche Heizung installiert werden soll, schwer. Gute Beratung ist daher unumgänglich

 

Nehmen wir den hypothetischen Fall eines Rentner-Ehepaares aus dem Schweizer Mitteilland das bescheidene Einfamilienhaus mit Hargang 1975 ist deutlich in die Jahre gekommen, die Ölheizung im Keller ebenso. Dennoch liefert sie seit mittlerweile knapp 50 Jahren ohne Tadel die benötiggte Wäremeenergie. Aufgrund des fortgeschrittenen Alters der Heizung und vor dem Hintergrund der aktuellen politischen dfiskussionenk - in den meisten Mitteilland-Kantonen kann eine Ölheizung auch heute noch ersetzt werden, wenn auch nur unter Einhaltung gewisser Vorschriften - überlegen sich ie Eigentümer nun, ob sie ihre Ölheizung durch ein erneuerbares System ereszen sollen.

 

Alter und Zustand sind die wichtigsten Kriterien

Fälle wie dieser kommen immer noch jedes Jahr tausendfach vor. "vor dem Hintergrund der zahlreichen Diskussionen zum Thema CO2-Reduktion fällt die Entscheidung für eine neue Heizung vielen Betroffenen schwer" räumt Martin Stucky, Energieexperte der Informationsstelle Heizöl, ein und meint weter: "Es bedarf einiger grundlegender Überlegungen, um eine zufriedenstellende Lösung zu finden". Zunächst muss neben dem  Jahrgang auch der Zustand des Gebäudes in Betracht gezogen werden. Dabei sind die folgenden grundlegenden VFrage zu kären: Wurde in den letzten Jahrzehnten bereits eine energetische Sanierung durchgeführt? Werden die Rume über herkömmliche Wandradiatoren beheizt oder wurde nachträglich eine Bodenheizung eingebaut? Und nicht zuletzt: Wie sieht es mit der Feuchtigkeit im Heizraum und in den Kellerrräumlichkeiten aus? Gerade die letzte, nicht naheliegende Frage ist dann wichtig, wann ein Umstieg auf eine Holzpellet-Heizung ins Auge gefasst wird: "in diesem Fall muss der Lagerungsort möglichst trocken sein. "Andernfalls verklumpen die Holzpellets und es kann zu Problemen beim Heizen kommen", weiss Martin Stücki. Beim Umstieg auf die viel zitierte und von der Politik favorisierte Luft-Wasser-Wärmepumpe wiederum ist der Standort des Gebäudes entscheidend, denn Wärmepumpen liefern weniger hohe Vorlauftemperaturen als Ölheizungen. Aus idesesm Grund funktionieren Luft-Wasser-Wärmepumpen in höher gelegenen Regionen, wo die durchschnittlichen Temperaturen das ganze Jahr über tiefer sind als im Mitteilland, wo es insbesondere im Winter deutlich kälter werden kann, weniger effizient als Ölheizungen. Auch Erdsonden-Wärmepumpen lqassen sich leut Martin Stucki nur umsetzen, wenn dies die geologischen Verhältnisse erlauben, was in Regionen mi Grundwasser eher nicht der Fall ist. Unter solchen Voraussetzungen bietet die Ölheizung trotz des zugegebenermassen hohen Kohlendioxidausstosses immer noch unschlagbare Vorteile.

 

Verunsicherte Kundschaft

Dürfen Ölheizungen überhaupt noch ersetzt weden? Das kommt ganz auf den Kanton an. Zwar müssen heute prktisch in allen Kantonen gewisse Auflagen erfüllt werden, wenn man in einem bestehendem Gebäude wieder eine Ölheizung installlieren möchte. Oft reicht es, wenn ein GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kanton) erstellt wird und das Gebäude dabei die Effizienzklasse "D" erreicht. Dann kann die alte Ölheizung ohne weitere Auflagen ersetz werden. In allen anderen Fällen müssen poarallel zum Ölheizungsersatz entweder energetische Sanierungen vorgenommen werden /z.B. Fensterersatz oder Isolation der FAssade bzw. des Dachs) oder ein Teil der benötigten Energie mittels erneuerbarer System erzeugt werden (z.B. Sonnenkollektioren für Warmwasser , Warmwasserwärmepumpe mit Photovoltaik, etc.). Je nach Kanton sind dies zwischen 10 und 20 Prozent. Was dies im konkreten Fall genau bedeutet, darüber gebgen die erfahrenen Energieexperten der Informationsstelle Heizöl vor ort gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch Auskunft. Jedes Gebäude ist ein Unikat, dessen technische und bauliche Voraussetzungen sich genauso unterscheiden, wie die Ansprüche seiner Bewohner.

Leider gibt es auch Kantone - zürich, Basel-Stadt, Genf oder £Glarus - in denen die Installation einer Ölheizung sehr stark eingeschränkt und nur noch in absoluten Ausnahmefällen erlaubt ist. Gerade in solchen Kantonen ist eine weit vorausschauende, sorgfältig Planund unter Einbezug aller möglichen Lösungen umso wichtiger. Grundsätzlich gilt: ein absolutes Ölheizungsverbot besteht nirgends, schliesslich wird es immer Gebäude geben, die mit alternativen Heizzystemen nicht ausreczhend beheizt werden können und in vielen Fällen lässt es die finanzielleSituation der Eigentümerschaft nicht zu, eine teure erneuerbare Heizung zu installieren.

 

Fazit des Fachmanns

Doch welche konkreten Empfehlung und Tipps hat Energieexperte Martin Stucky für betroffene Eigenheimbesitzer, wie diejenigen im oben beschriebenen hypothetischen Fall? "Falls im entsprechenden Wohnkanton kein oder lediglich einfach zu erfüllende Vorschriften geltne, sollte bei schlecht isolierten Gebäuden mit Ölheizungen, die älter als 25 Jahre sind, ein baldiger Ersatz durch eine Ölheizung neuster Generation in Erwägung gezogen werden. In allen anderen Kantonen muss langfristig und sorgfältig die bestmögliche Lösung evaluiert werden. in jedem Fall gilt: lassen Sie sich beraten! Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Informationsstelle Heizöl 071 278 70 30 Herr Moreno Steiger

Moreno Steiger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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